Im Jahr 2010 verschwisterte sich der Deutsche Werkbund NW (und dies für den Gesamt-Werkund) mit der niederländischen Vereinigung „Genootschap Architektura et Amicitia“, kurz A + A. Die Verschwisterung wurde erklärt in der Werkbund-Jahrestagung 2010 in Oberhausen, in Anwesenheit einer kleinen niederländischen Delegation (Friso Boeksma und Edward Schuurmans). Kurze Zeit später feierte eine Werkbund-Delegation in Amsterdam, mit einer Exkursion zu Amsterdam Zuid von Berlage, zur Börse, ebenfalls von Berlage und zu Amsterdam Nord mit seiner Industriekultur am Wasser.
A + A hat in diesem Jahr Heike Löhmann (DWB, Architektin in Amstersam) und Prof. Dr. Roland Günter (mit Zweitwohnsitz in Amsterdam) als Mitglieder berufen.
H. P. Berlage (1856-1934) war Mitglied in „Architektura et Amicitia“, zeitweilig aus erster Vorsitzender, und Mitglied im Deutschen Werkbund sowie einer der Unterstützer des Bauhauses.
Es gibt weitere Niederländer, die zugleich im DWB und in A + A Mitglieder waren.
A + A ist 69 Jahre älter als der Deutsche Werkbund: die Genossenschaft wurde gegründet im Jahr 1838.
Seine Mitglieder sind vorwiegend Architekten und Stadtplaner. Auch A + A hat einen interdisziplinären Ansatz. Aus A + A entstanden die Zeitschriften „Wendingen“ und „Forum“.
Die Vereinigung ist berühmt für ihre Exkursionen. Daran können auch Werkbund-Mitglieder teilnehmen.
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