
Die Handwerkskammer Düsseldorf lädt zum zweiten Diskussionsabend mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer zum Thema: "Idee und Erfahrung. Die Wurzeln der Kreativität" ein:
Montag, 03. September 2012
um 18.00 Uhr
in das Kongress-Center der Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf (Bilk)
Seit langem beschäftigt sich der Deutsche Werkbund NW mit Fragen zur Ausbildung, Wertigkeit und den Potenzialen im Handwerk. Sämtliche Bereiche, u.a. Industrie- und Gebrauchsdesign, Kunsthandwerk, Baukunst und Architektur, Ingenieurwesen und Landschaftsbau, benötigen gute Kontakte zum Handwerk; dies betrifft auch die wissenschaftlichen Bereiche.
Zwischen der Handwerkskammer Düsseldorf und dem Deutschen Werkbund NW ist eine gute Zusammenarbeit entstanden. Der erste Vortrag fand am 15.06.2011 zum Thema "Bauhaus und Handwerk - zur Wertigkeit des Handwerks für die Moderne" statt Wir möchten Sie recht herzlich zum Vortrag und einem spannenden Gespräch einladen.
Einladung
der Vortrag
Idee und Erfahrung.
Die Wurzeln der Kreativität
Kreativität ist Erfahrungsreichtum.
Woher kommt der Erfahrungsreichtum bei einem Handwerker, einem Künstler, einem Designer, Wissenschaftler oder Architekten im Alltag seines Berufs?
Von wo wird er gespeist, aufgebaut, vermehrt?
Aus der freien Phantasie? Aus dem Wissen? Aus der Erfahrung? Früheren Wahrnehmungen und Erlebnissen? Überlegungen und Ideen?
Vielleicht aus früheren Projekten, aus dem klaren oder unklaren, gefühlsmäßigen Verständnis von früheren Projekten?
Wir Macher benutzen jeden Tag unsere Hände, indem wir unsere Absichten, routiniert oder waghalsig, in die Tat umsetzen.
Wir selbst und die anderen können diese Absichten dann an den Materialien ablesen, die wir bearbeitet haben.
Die Materialien, von unseren Händen und Geräten verformt, geben also Auskunft über Ideen, Absichten, Erfahrungen, Zwecke, Hintergedanken usw.
Wir sprechen dann von Werken, Werkformen. In dem Ausdruck Form oder Werkform stecken also zweierlei Wurzeln ihrer Herstellung: Erfahrungen (unserer Hände) und Ideen (unseres Verstandes).
Darüber möchte ich ein wenig reden, ausgehend von meiner eigenen Erfahrung und von meinen Ideen.
Wolfgang Meisenheimer
Walfried Pohl: Der zweite Blick – Wann ist er wichtiger als der erste?
Von einer Architektur der Ferne zu einer Architektur der Nähe
Ein Projekt im Deutschen Werkbund NW
Vortrag und Buchpräsentation
Dienstag, 11. Oktober 2011,
um 19.00 Uhr
Haus der Architektur Köln, hdak-Kubus,
Josef-Haubrich-Hof 2, 50676 Köln
Dr. Walfried Pohl geht in seinem Vortrag davon aus, dass es einen Wandel der Wahrnehmung von der Fernsicht zur Nahsicht gibt. Der rein optischen Wahrnehmung der Gesamt-form eines Bauwerks folgt bei Annäherung die haptische Rezeption - als visuelles Abtasten der Binnenform. Dieser Prozess kann aber nur ablaufen, wenn eine Bin-nenform von einiger Komplexität vorhanden ist, fehlt diese, wie das bei der heutigen Architektur weithin der Fall ist, so bleibt es bei einer Architektur der Ferne, die mit einem Blick erfasst werden kann. Es fehlt die Wirkung auf den zweiten Blick, von der die positive Wahrnehmung vor allem abhängt.
Ankündigungstext
Informationen zum Buch

Eine semi-dokumentaristische Story
Heinz Behrendt liest aus seinem der Satire zugeneigtem Buch einiges vor. Aus der Sicht des Urbanisten und Architekten entschlüsselt er unsere Welt oftmals als „cage aux folles“ , die „real existierende Welt“ unseres Bauwesens.
Freitag, 14. Oktober 2011
um 19.30 Uhr
im Werkbundhaus, Werrastraße 2-4
46117 Oberhausen
Paris ,die Ikone der Stadtbaukunst als Ausgangspunkt- und als Antipode die Provinz- Scheidthausen – eine surreal existierende „Stadt der Zukunft“, in der menschliches - allzu menschliches passiert und das Wirtschaftsbauwunder der Nachkriegszeit hinterleuchtet wird.
Viele kleine Geschichten- Zitate- Exkurse und Einschübe machen dieses Buch zu einer Kollage, in der sich Kolportage „Begebenheiten“ und nachdenkliche Betracht-ungen überlappen als nur scheinbares Puzzle.
Viele ganzseitige Karikaturen und ca 80 „scribbles“ illustrieren dieses Psychogramm unserer Zeit, die „hart ist aber modern“.
Prof. Dipl.-Ing Heinz Behrendt ist Architekt und Urbanist- ein „freigesetzter“ älterer Hochschullehrer der FH Düsseldorf und aktives Werkbundmitglied.
Er ist in vielen Bürgerinitiativen tätig gewesen,hat an vielen Wettbewerben im In undAusland teilgenommen und einiges an Kulturbauten, Wohnen, Arbeiten u. Forschungsvorhaben realisiert. Manches aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen über die Lage „an der Front“ spiegelt sich in diesem Buch wieder.
Die Handwerkskammer Düsseldorf lädt zu einem Diskussionsabend mit einem Vortrag von Roland Günter zum Thema: "Bauhaus und Handwerk - zur Wertigkeit des Handwerks für die Moderne" ein:
Mittwoch, 15. Juni 2011
um 18.00 Uhr
in das Kongress-Center der Handwerkskammer Düsseldorf,
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf (Bilk)
Seit langem beschäftigt sich der Deutsche Werkbund NW mit Fragen zur Ausbildung, Wertigkeit und den Potenzialen im Handwerk. Sämtliche Bereiche, u.a. Industrie- und Gebrauchsdesign, Kunsthandwerk, Baukunst und Architektur, Ingenieurwesen und Landschaftsbau, benötigen gute Kontakte zum Handwerk; dies betrifft auch die wissenschaftlichen Bereiche.
Zwischen der Handwerkskammer Düsseldorf und dem Deutschen Werkbund NW ist eine gute Zusammenarbeit entstanden.
Wir möchten Sie recht herzlich zum ersten Vortrag einer Reihe, die bis in das Jahr 2012 reichen wird, und einem spannenden Gespräch einladen.
Einladung
Dokumentation

Der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein und das Kulturbüro der Stadt Krefeld laden ein zur DESIGNDISCUSSION 29 mit Kurt C. Reinhardt (dwb)
am Donnerstag, 12. Mai 2011, 20 Uhr,
in der Kulturfabrik Heeder, Studiobühne II,
Virchowstraße 130,
Krefeld.
Prof. Dr. Erik Schmid aus dem Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein spricht mit dem Kulturphilosophen und Architekturtheoretiker Kurt C. Reinhardt über Designmanagement. Als Mitglied des Deutschen Werkbunds NW und der Bundesstiftung Baukultur ist Reinhardt als Berater und Management Trainer in den Bereichen Architektur und Designmanagement tätig. Seine Arbeitsstätte ist das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen, Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und zugleich ein bedeutendes Beispiel für den Versuch eines Strukturwandels durch Kultur im Ruhrgebiet. Der Eintritt ist frei. Danach gibt's Flaschenbier im Hof. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gruss,
ERIK SCHMID
ANNA KLOKE
SOO-YOEN LEE
"Du stinkst nicht. Du riechst nach Heimat!" - Gästebuchnotizen der Besucher des EMSCHERKUNST.2010-Werkes "Warten auf den Fluss" versammelt das aktuell erschienene Lesebuch "Warten auf den Fluss - das Neue Emschertal im Wandel der Kunst". Aber auch zahlreiche Texte, die von der Zukunft an der Emscher erzählen, finden sich in der von EMSCHERGENOSSENSCHAFT, Regionalverband Ruhr und der Künstlergruppe Observatorium im Klartext Verlag herausgegebenen Publikation. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der anhängenden Pressemitteilung.
Die öffentliche, kostenfrei zugängliche Lesung, zu der wir Sie und alle Werkbundmitglieder hiermit herzlich einladen, findet statt am
Montag, 16. Mai, 18.00 bis 20.00 Uhr,
am ehemaligen Standort des Kunstwerkes "Warten auf den Fluss" zwischen Essen und Gelsenkirchen (Essen-Altenessen, Anfahrt über Nordsternpark Gelsenkirchen, Anfahrt über Fischerstraße 180/Kreuzung Am Bugapark in 45988 Gelsenkirchen, Weg zum Veranstaltungsort wird ausgeschildert).
Folgende Autoren lesen aus dem Buch "Warten auf den Fluss":
* Dr. Jochen Stemplewski (Vorstandsvorsitzender der EMSCHERGENOSSENSCHAFT),
* Dr. Eberhard Geisler (Referatsleiter Landschaftsentwicklung und Umwelt
beim Regionalverband Ruhr),
* Künstlergruppe Observatorium,
* Prof. Dr. Florian Matzner, Kurator der EMSCHERKUNST.
Moderiert wird die Veranstaltung u. a. von Dr. Ludger Claßen vom Klartext Verlag und
Dr. Simone Timmerhaus (dwb) vom Ausstellungsbüro EMSCHERKUNST.
Sonntag, 25.04.2010
18:00 Uhr
Kunstverein Grafschaft Bentheim,
Hauptstrasse 37,
49828 Neuenhaus
Am Sonntag, dem 25. April, 18 Uhr lädt der Kunstverein Grafschaft Bentheim zu einem weiteren Vortrag des Industriedesigners Tönis Käo dwb ein.
Am letzten Tag seiner Ausstellung „form = NORM“ spricht Käo zur Frage “Wer soll die Globalisierungsmaschine gestalten?“.
Überraschende Beispiele – nicht nur aus Architektur und Design – illustrieren Käos Standpunkte und zeigen Mängel und Chancen auf, mit denen vor allem Architekten und Designer bei ihrer Arbeit konfrontiert werden.
Tönis Käo spricht in seinem von einer Diaschau begleiteten Vortag über Kulturpessimismus, ohne dabei die Hoffnung aufzugeben. Vor allem die ästhetische Gestaltung der Welt, die Tönis Käo als Maschinensystem definiert, beschäftigt den Industriedesigner. Bei der Gestaltung dieses Systems haben nach Käos Meinung Stadtplaner, Architekten, Designer und Künstler vielfach ihre Aufgaben unzureichend wahrgenommen.
Der Massengeschmack orientiere sich nicht an ihren Vorgaben, sondern an den durch Tourismusindustrie und Massenmedien vervielfältigten und überall verfügbaren Vorlagen. Käos Vortrag ist auch eine Aufforderung an junge Designer, kritisch mit diesem Vorlagen umzugehen.
Der Katalog zur Ausstellung "Tönis Käo form = NORM" ist im Kunstverein für 15,00 € erhältlich.
Die Ausstellung wird anschließend im Institut für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften, Bergische Universität Wuppertal, zu sehen sein.
www.kunstverein-grafschaft-bentheim.de
Mittwoch, 14.04.2010,
19:00 Uhr
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum,
Aufseß-Saal,
Eingang Kartäusergasse 1,
90402 Nürnberg
Bebilderter Votrag von Prof. Dr. Gerda Breuer dwb, Wuppertal
www.gnm.de/archive.html
Samstag, 26. und 27.06.2010
14:00 bis 16:00 Uhr
Goslarstrasse
44369 Dortmund-Mengede
Treffpunkt Servicebüro Dogewo21
Tag der Architektur in Dortmund-Mengede: Regenwasserprojekt Prae-Bau-Siedlung Überlaufende Abwasserkanäle, hohe Abwassergebühren – man kann auch effizienter und intelligenter mit Regenwasser umgehen, als es einfach in die Kanalisation zu leiten. Das Regenwasserprojekt von DOGEWO21 in der Prae-Bau-Siedlung in Dortmund-Mengede gehört zu den Vorzeigeprojekten am Tag der Architektur, der am 26. und 27. Juni deutschlandweit stattfindet!
Der Landschaftsarchitekt Michael Hower hat das Regenwasserprojekt als wichtigen Teil der umfassenden Umgestaltung der Außenanlagen geplant. Kernstück des Projekts ist es, das gesamte Regenwasser der Dach- und Wegeflächen (mit Ausnahme der Garagenvorplätze), das früher zusammen mit dem Brauchwasser aus der Siedlung in die Abwasserkanäle gelangte, abzukoppeln, und gezielt der Emscher zuzuleiten. In der Siedlung wurden dazu die vorhandenen Mischwasserkanäle durch ein Trennsystem ersetzt: Jetzt wird nur noch das Schmutzwasser unterirdisch abgeleitet. Das Regenwasser wird durch oberirdische Mulden und Rinnen in die Emscher geleitet und Wasser hat als charakteristisches Gestaltungselement der Außenanlagen eine neue Qualität gewonnen. Insgesamt hat DOGEWO21 rund 1 Mio. Euro in die Umgestaltung der Außenanlagen investiert; Emschergenossenschaft und der Strukturfonds Interreg IIB förderten die Maßnahme für das Regenwasserprojekt mit 300.000 Euro.
Dieses Projekt wurde darüber hinaus bereits mit dem Wasserzeichen der Emschergenossenschaft ausgezeichnet. Das Wasserzeichen steht als Symbol für einen intakten Wasserkreislauf. Es wird von Emschergenossenschaft und Lippeverband in der gesamten Region für Projekte vergeben, die sich den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser zum Ziel gesetzt haben. Bereits im vergangenen Jahr war das Regenwasserprojekt von DOGEWO21 in Dortmund-Sölde "Am Kapellenufer" mit dem Wasserzeichen ausgezeichnet worden. Aktuell wird die Siedlung „Dorfgrenze“ in Dortmund-Aplerbeck in ähnlicher Weise umgebaut.
Alle drei Projekte werden vom Landschaftsarchitekten Michael Hower aus Herne betreut. Michael Hower und Gero Scheebaum als Bauherrenvertreter DOGEWO21 stehen Interessierten an diesen Tagen zwischen 14.00 und 16.00 Uhr zum persönlichen Gespräch und einer Führung über das Gelände zur Verfügung.
Treffpunkt: Servicebüro DOGEWO21 am Burgring.
Projektdaten: Bauherr: DOGEWO21 / Projektgröße ca. 40.000 m² / Entwurfs-,Ausführungsplanung,
Objektüberwachung: Hower Landschaftsarchitekten, Roonstrasse 33,
44629 Herne, Tel.: 02323-919910, info@hower.de
Freitag, 18. Juni 2010,
18:00 Uhr
Bauernhof am Mechtenberg,
Am Mechtenberg 5
45309 Essen
GrenzGebietRuhr - landmark Der Beitrag „landmark“ des Kunstvereins Gelsenkirchen beschäftigt sich mit dem Schnittpunkt der Stadtgrenzen Bochum/Essen/Gelsenkirchen, in dem gleichzeitig die Regierungsbezirke Arnsberg/Düsseldorf/Münster sowie die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe aufeinandertreffen. Mit einem 14 m senkrechten, rot-weiß beschichtetem Stahlrohr, das an einen überdimensionierten Fluchtstab erinnert, wird dieser bedeutungs- und symbol- trächtige „Grenzpunkt“ markiert und sichtbar gemacht.
Die Installation am unscheinbaren und banalen Ort, der ansonsten keinerlei „Grenzerfahrungen“ vermittelt, mahnt und irritiert in seiner augenscheinlichen Willkürlichkeit und stellt den Grenzbegriff in einer prinzipiell homogenen Region zur Diskussion, wenn nicht in Frage.
Die Projektidee wurde von dem Gelsenkirchener Architekten Ulrich Daduna und dem Designer Uwe Gelesch entwickelt. Beteiligte des DWB NW: Uwe Gelesch (dwb), Kommunikationsdesigner und langjähriges Mitglied www.kunstverein-gelsenkirchen.de