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11.09.2011 Alter: 2 yrs

Roland Günter: Integration

Was für ein Unwille umzuschalten.
   Gehen wir nicht in dieselbe Falle der Bequemlichkeit, sich auf inhaltsleeren Obersätzen auszuruhen, sondern widmen wir uns im Folgenden einigen konkreten Problemen.
   Wenn die Menschenrechte, das Grundgesetz und deutsche Gesetzeslage gilt, dann muß man Zuwanderern abverlangen, dass sie ihre Frauen und Töchter nicht mehr als zweitklassig abqualifizieren dürfen – mit all den Folgen die dies hat: häufige Gewalt in der Ehe, Gewalt der Brüder gegen die Schwestern, keine oder reduzierte Bildungs-Chancen für Töchter.
   Wo sind wir denn, wenn wir die Zwangsverheiratung von einem bequemen jungen Mann durchgehen lassen, dem seine Verwandten  im fremden Land ein Mädchen aussuchen und schicken. Die junge Frau kann sich gegen den immensen Gruppendruck nicht wehren. Es zählt zu den unveräußerlichen Werten der mitteleuropäischen Gesellschaft, dass man Liebe und Sexualität nicht mit Zwang versehen darf. Bei Einheimischen wird es bestraft – bei Zugewanderten  sehen seit Jahrzehnten alle Behörden zur Seite.
   Zwangsverheiratung  musste zur Folge haben: Bestrafung der männlichen Seite und der Mitverantwortlichen , sofortige Abschiebung der weiblichen Seite.
   Die Folge der Zwangsverheiratung: Die Ehefrau kann kein Wort der einheimischen Sprache, sie soll dann aber oft mehrere Kinder erziehen – dies kann nur missglücken.
   Immer noch gibt es viele Fälle der Beschneidung von kleinen Mädchen. Dies ist ungeheuerlich kriminell – aber alle schauen sie weg.
   Viel zu spät hat man angefangen, Zuwanderer wirkungsvoll aufzufordern, die einheimische Sprache zu lernen. Nun kann jeder Mensch ohne weiteres mehrere Sprachen lernen – es ist also keine Zumutung, dies zu tun. Wenn er es unterlässt, hat er viele Nachteile. Er fordert manche Einheimische häufig heraus, ihn zu diskriminieren. Für seine Kinder ist er kein gutes Vorbild – er schadet ihnen lebenslänglich. Und dies vielleicht auch noch einer weiteren Generation.



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