
Vorgestellt von Walfried Pohl
Kreislaufwirtschaft meint heute im Allgemeinen nur Abfallmanagement. Von einer Wirtschaft ohne Abfälle – das eigentliche Ziel einer Kreislaufwirtschaft – ist man noch weit entfernt, denn dafür müsste bereits bei der Produktion angesetzt werden mit Verfahren, die zyklische Stoffwechselkreisläufe auf Dauer ermöglichen.

Wohnen ist Lebensbedürfnis wie Wasser, Luft und Nahrung. In einer Zeit, in der Nahrung nur noch als Börsenobjekt gesehen wird, statt sie Menschen zur Verfügung zu stellen, Wasser zum internationalen Kapital-Geschäft verkommt, reiht sich auch das Wohnen und die Baukultur in den „Verwertungszyklus“ börsennotierter Unternehmen ein.
Nun trifft es erneut Flöz Dickebank als Objekt der Begierde.
1862 wurde sie als Bergarbeitersiedlung gebaut für die Zeche Alma. Gleich der Siedlung Eisenheim in Oberhausen ist sie einer der ältesten Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet und zugleich Zeugnis des Werdens der Region.
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Dipl.Ing. Birgit Jakobs dwb,
Mai 2012
Die Differenzierung der Gesellschaft bringt einen Mix an Lebensformen innerhalb der Stadtgestalt mit sich – es gibt in der Stadt aber nicht verschiedene Parallelgesellschaften; vielmehr machen alle Formen der sozialen Mischung und Kultur die eine Gesellschaft aus: die Stadtgesellschaft. Die „ungehörten Gruppen“ in dieser Stadtgesellschaft dürfen nicht zu „ungehörigen“ abgleiten – Radikalisierung und Frustration als Mittel der Aufmerksamkeit sind nicht tolerabel.
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Arno Knott, Dipl.-Ing.Univ. Architekt DWB
Dez 2011

Deutscher Werkbund NW
Klartext Verlag, Essen.
Erhältlich über: service@deutscherwerkbund-nw.de oder 0208-63581080
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Das Manifest entstanden in der Werkbund Akademie 2010 ruft auf zur Diskussion mit vielen Menschen, aus der ein Buch entstehen soll.
Ein Manifest für den Alltag - ein uraltes Thema des deutschen Werkbunds - neu formuliert von Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer, 2010.